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Implenia in Hamburg: Personenwarnung unterstützt Radladerfahrer im engen Baufeld

Bei einem Hamburger Fernwärmetunnelprojekt erprobte Implenia eine kamerabasierte Personenwarnung. Ein Maschineningenieur schildert die Erfahrungen mit Warnsignalen, Einbau und Kameramontage.

Kamerabasierte Personenwarnung an einem Radlader auf dem Hamburger Tunnelbaufeld erprobt.

Personenwarnung beim Materialtransport im Tunnelbau

Auf dem engen Baufeld eines Hamburger Fernwärmetunnelprojekts erprobte Implenia einen Radlader mit kamerabasierter Personenwarnung. Die Assistenz sollte den Fahrer beim Erkennen von Personen im Maschinenumfeld unterstützen. BauPortal befragte dazu Uwe Stenner, Maschineningenieur bei Implenia.

Nach seiner Schilderung kamen die Beschäftigten mit den akustischen Signalen gut zurecht. Die optische Warnung hätte auffälliger sein können. Einen festen Einbau regte er wegen der schwingungsempfindlichen Kamera an. Bei der Installation waren außerdem Anpassungen an Anschlüssen und Verkabelung erforderlich.

Warnung und Bedienung als Teil derselben Arbeitsaufgabe

Eine Personenwarnung muss in einen bereits anspruchsvollen Arbeitsplatz passen. Der Fahrer beobachtet Maschine, Ladung und Fahrweg; ein zusätzlicher Hinweis soll seine Aufmerksamkeit gezielt unterstützen. Dafür sind die Wahrnehmbarkeit des Signals und ein gut angeordneter Bildschirm ebenso wichtig wie die Bildauswertung.

Der Hamburger Einsatz bietet Bauunternehmen damit einen konkreten Ausgangspunkt für eigene Beschaffungsfragen: Wie wird die Ausstattung montiert, wie erleben Fahrer die Hinweise und wer übernimmt die technische Abstimmung? Rückmeldungen aus der Kabine helfen, eine Anwendung passend zum Maschinenbetrieb einzurichten.

Quellenverzeichnis

Quelle 1: Mehr Sicherheit beim Vor- und Rückwärtsfahren

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Geltungsbereich und Verwendung