INNOVATION SCOUT · IMPULSPROFIL

Klimarisiko- und Resilienzintelligenz für Gebäude, Quartiere und Infrastruktur

KI-gestützte Klimarisikoanalyse verbindet Klima-, Geo- und Bestandsdaten, um physische Gefahren, mögliche Schäden und Anpassungsoptionen für Gebäude, Quartiere und Infrastruktur zu bewerten.

Um was geht es bei Klimarisiko- und Resilienzintelligenz für Gebäude, Quartiere und Infrastruktur?

Physisches Klimarisiko entsteht aus Gefährdung, Exposition und Verletzlichkeit. Eine Überflutungskarte beschreibt zunächst Wasserstände oder betroffene Flächen. Erst Angaben zu Gebäuden, Nutzung, Schutz und Schadenfunktionen führen zu objektbezogenen Folgen. KI kann einzelne Berechnungen beschleunigen oder Varianten vergleichen; die Entscheidung über Schutzziele und Maßnahmen bleibt eine fachliche und gesellschaftliche Aufgabe.

Quelle 9: Climate X FAQs, Fundstelle(n): FAQ: Hazard, Exposure, Vulnerability Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3.1–3.5 Quelle 20: Unlocking urban climate adaptation imaginaries, Fundstelle(n): Results; Discussion

Einordnung im Impulsradar

Der praktische Nutzen beginnt beim gezielten Prüfen gefährdeter Standorte und Bestände. Kommerzielle Vorprüfungen von Immobilienbeständen (Portfolioscreening) werden wiederholt eingesetzt und selektiv ausgeweitet; die Optimierung konkreter Anpassungspfade ist teilweise noch Forschung. Entscheidend sind lokale Daten, nachvollziehbare Szenarien und fachliche Nachprüfung. Eine feinere Karte oder ein günstiger Bewertungswert belegt für sich keine vermiedenen Schäden.

Quelle 11: 1. Allgemeine Angaben – UNIQA Konzernbericht 2025, Fundstelle(n): 1.10.2, Resilienzanalyse Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 5–6 Quelle 8: A Risk Professional’s Guide to Physical Risk Assessments: A Benchmarking Study of Climate Risk Vendors, Fundstelle(n): S.21–29

Von der Gefahrenkarte zur begründeten Anpassungsentscheidung

Analyseergebnisse beantworten unterschiedliche Fragen: Wo ist eine Gefährdung hoch, welches Objekt ist verletzlich und welche Anpassung könnte Schäden oder Funktionsausfälle begrenzen? Eine Vorprüfung hilft, vertiefte Objektprüfungen zu priorisieren. Eine Maßnahmenbewertung benötigt zusätzlich technische Machbarkeit, Kosten, Nutzungsziele und lokale Schutzbedingungen.

Quelle 8: A Risk Professional’s Guide to Physical Risk Assessments: A Benchmarking Study of Climate Risk Vendors, Fundstelle(n): S.21–29; Lessons and checklist Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3.1–3.5; 6.3

Weitere Absätze zu Von der Gefahrenkarte zur begründeten Anpassungsentscheidung ein- oder ausblenden

Klimaszenarien sind bedingte Zukunftsbilder; Reanalysen rekonstruieren vergangene Zustände. Beide unterscheiden sich von einer aktuellen Wetterwarnung. Ebenso sind simulierte Verluste, beobachtete Ereignisschäden und nachgewiesene Schadenvermeidung verschiedene Größen. Diese Trennung bestimmt, wofür eine Auswertung in Planung oder Betrieb verwendet werden kann.

Quelle 3: ERA5-Land hourly data from 1950 to present, Fundstelle(n): Overview; Data description Quelle 6: Contributions of geolocated weather and building related data for insurance assessment of flood risks, Fundstelle(n): 2.1; 3.2 Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3.1; 6.3

Worauf es bei Klimarisiko- und Resilienzintelligenz für Gebäude, Quartiere und Infrastruktur fachlich ankommt

Klimadaten nach Maßstab und Zeitbezug verwenden

Studien-/Praxisbefund

Die EU-Mission zur Klimaanpassung erschließt Programme und Projekte; der europäische Klimadienst Copernicus stellt Klimainformationen bereit. ERA5-Land rekonstruiert stündliche Landoberflächenzustände ab 1950. Sein Modellraster liegt bei etwa 9 km, die Ausgabe im Climate Data Store (CDS) bei 0,1°.

Quelle 1: EU Mission: Adaptation to Climate Change, Fundstelle(n): Mission-Ziele; Documents Quelle 2: Copernicus Climate Change Service, Fundstelle(n): Data Quelle 3: ERA5-Land hourly data from 1950 to present, Fundstelle(n): Overview; Spatial resolution; Temporal coverage

Fachliche Einordnung

ERA5-Land liefert zeitlich und räumlich abgegrenzte Informationen über vergangene Landoberflächenzustände. Für eine objektspezifische Schadensrechnung sind zusätzlich lokale Gefahrenmodelle und Angaben zum Bestand und seiner Verletzlichkeit nötig. Die EU-Mission erschließt dazu Programme und Projekte; Copernicus stellt die Datengrundlagen bereit.

Quelle 1: EU Mission: Adaptation to Climate Change, Fundstelle(n): Mission-Ziele; Documents Quelle 2: Copernicus Climate Change Service, Fundstelle(n): Data Quelle 3: ERA5-Land hourly data from 1950 to present, Fundstelle(n): Overview; Spatial resolution; Temporal coverage

Freiburg: lokale Hitzeemulation mit begrenzter Übertragbarkeit

Studien-/Praxisbefund

Das Modell UHTC-NN verknüpft ein U-Net, ein neuronales Netz für räumliche Daten, mit Stadtgeometrie und meteorologischen Eingabedaten. Die 2025 veröffentlichten Originalauszüge beschreiben thermische Belastung auf einem 1-m-Raster in Freiburg und den Vergleich der Zeiträume 1990–2019 und 2070–2099.

Quelle 4: Deep learning enables city-wide climate projections of street-level heat stress, Fundstelle(n): Abstract; 2.4.3–2.4.4; 3.1, zugängliche Originalauszüge Quelle 21: Städte fit machen für die Hitze, Fundstelle(n): Freiburg als Modellstadt

Fachliche Einordnung

Die Rasterweite ist keine Genauigkeitsangabe. Der thermische Belastungsindex UTCI misst zudem weder Gebäudeschaden noch individuelle Gesundheitsfolgen. Die Einordnung beruht auf Originalauszügen und enthält daher keine quantitative Bewertung der Modellfehler. Eine neue Stadt ist damit nicht validiert.

Quelle 4: Deep learning enables city-wide climate projections of street-level heat stress, Fundstelle(n): Abstract; 2.4.3–2.4.4; 3.1, zugängliche Originalauszüge Quelle 21: Städte fit machen für die Hitze, Fundstelle(n): Freiburg als Modellstadt

I4C: historische Erprobung mit der Stadtverwaltung

Studien-/Praxisbefund

Der Freiburger Nachhaltigkeitsbericht 2025 beschreibt das Projekt I4C von 2021 bis 2024: KI-gestützte Stadtgeometrie, Hitze-, Wind- und Wassersimulation sowie Baumpflanzungsoptimierung. Die Werkzeuge wurden unter anderem in Interviews und einem Planspiel mit der Stadtverwaltung untersucht.

Quelle 17: Nachhaltigkeitsbericht der Universität Freiburg 2025, Fundstelle(n): Gedruckte S.41 / PDF-Seite 41, Intelligente Klimaanpassung für Städte

Fachliche Einordnung

Interviews und Planspiel brachten die Werkzeuge mit Fragen der Stadtverwaltung zusammen. Das genaue Planspieldatum und der eingesetzte Softwarestand fehlen. Regulärer Betrieb oder ausgeführte Anpassungsmaßnahmen sind in dieser Projektbilanz nicht dokumentiert. Ob das 2025 publizierte UHTC-NN dem damaligen Softwarestand entspricht, bleibt unklar.

Quelle 17: Nachhaltigkeitsbericht der Universität Freiburg 2025, Fundstelle(n): Gedruckte S.41 / PDF-Seite 41, Intelligente Klimaanpassung für Städte

Küstenüberflutung: neuronale Näherung einer physikalischen Referenz

Studien-/Praxisbefund

Die Vorabveröffentlichung zu CASPIAN-v2 beschreibt ein Modell, das Überflutungskarten für Abu Dhabi und San Francisco aus Meeresspiegel- und Schutzkonstellationen berechnet. Trainingsreferenzen stammen aus Delft3D-Simulationen. Für die primären Szenarien nennt die Arbeit 96/10/36 beziehungsweise 225/24/36 Trainings-, Validierungs- und Testfälle.

Quelle 5: Climate Adaptation-Aware Flood Prediction for Coastal Cities Using Deep Learning, Fundstelle(n): 2.2–2.3; 4.1, Tabelle 2

Fachliche Einordnung

Die Fälle sind simulierte Schutzszenarien, keine unabhängigen beobachteten Flutereignisse. Ein Emulator übernimmt Annahmen seiner physikalischen Referenz. Idealisierte Schutzwände, lokale Geometrie und Wasserstände erlauben noch keine Aussage über Gebäudeverletzlichkeit oder tatsächlich vermiedene Schäden.

Quelle 5: Climate Adaptation-Aware Flood Prediction for Coastal Cities Using Deep Learning, Fundstelle(n): 2.2–2.3; 4.1, Tabelle 2

Neue Testszenarien sind nicht automatisch neue Städte

Studien-/Praxisbefund

Beim Anpassen von CASPIAN-v2 an zusätzliche Meeresspiegelniveaus werden ältere zurückgehaltene Daten erneut verwendet. Die Autoren bezeichnen sechs neue Testszenarien je zusätzlichem Niveau als ungesehen. Beide Städte gehören allerdings bereits zum Grundtraining. Fünf unabhängig initialisierte Modelle werden als Modellgruppe (Ensemble) zusammen ausgewertet.

Quelle 5: Climate Adaptation-Aware Flood Prediction for Coastal Cities Using Deep Learning, Fundstelle(n): 4.2.2; 5.1.5; Tabellen 4, 6, 7; Appendix H, Tabelle 16

Fachliche Einordnung

Der Test untersucht damit neue Konstellationen innerhalb bekannter Städte. Außerdem weichen Angaben zur Fehlerkennzahl ARMSE zwischen Haupttabelle und Anhang ab; eine Anhangtabelle wiederholt Werte verschiedener Kennzahlen. Die Ursache ist ungeklärt; ein Implementierungsfehler ist damit nicht nachgewiesen. Die widersprüchlichen Tabellen begrenzen die Verlässlichkeit der berichteten Fehlerkennzahlen. Ensemble-Streuung deckt nicht alle Klima- und Modellunsicherheiten ab.

Quelle 5: Climate Adaptation-Aware Flood Prediction for Coastal Cities Using Deep Learning, Fundstelle(n): 4.2.2; 5.1.5; Tabellen 4, 6, 7; Appendix H, Tabelle 16

Gebäudedaten verbessern nicht jede Art der Schadensvorhersage

Studien-/Praxisbefund

Eine französische Vorabveröffentlichung untersucht 968.000 Versicherungsnehmer und 10.800 Flutschäden aus 2014–2022 mit verallgemeinerten linearen Modellen. Zusätzliche Wetter-, Gebäude- und Umfelddaten verbessern die modellierte Schadenhöhe. Bei der Erkennung des Schadenauftretens bleiben sowohl der Anteil erkannter tatsächlicher Schadenfälle (Recall: 0,128) als auch der Anteil bestätigter Fälle unter den positiven Zuordnungen (Precision: 0,0342) niedrig.

Quelle 6: Contributions of geolocated weather and building related data for insurance assessment of flood risks, Fundstelle(n): 2.1; 3.2; Tabellen 2 und 3; Grenzen der Merkmale

Fachliche Einordnung

Damit werden nur wenige tatsächliche Schadenfälle erkannt und viele positive Zuordnungen nicht bestätigt. Die fünffache Kreuzvalidierung ist nicht als räumlich und zeitlich getrennte Prüfung ausgewiesen. Rückblickende Niederschlagsmerkmale begrenzen die Verwendung als vorausschauende Prognose; viele Verträge sind nicht viele unabhängige Extremereignisse.

Quelle 6: Contributions of geolocated weather and building related data for insurance assessment of flood risks, Fundstelle(n): 2.1; 3.2; Tabellen 2 und 3; Grenzen der Merkmale

Eine einfache Vergleichsmethode kann das Urteil verändern

Studien-/Praxisbefund

Lütjens et al. vergleichen im Vergleichstest ClimateBench das lineare Verfahren Pattern Scaling mit dem neuronalen Modell ClimaX. Zunächst liegt die lineare Methode bei drei von vier Klimavariablen vorn. Mit 50 statt drei Klimarealisierungen verändert sich das Bild zugunsten des Lernverfahrens bei Niederschlag.

Quelle 7: The Impact of Internal Variability on Benchmarking Deep Learning Climate Emulators, Fundstelle(n): Abstract; 2–3; Diskussion

Fachliche Einordnung

Interne Klimavariabilität beeinflusst damit den Methodenvergleich. Eine neuronale Architektur ist kein hinreichender Gütenachweis; Trainingsbasis und einfache Referenzverfahren müssen sichtbar bleiben. Die Untersuchung betrifft Klimaemulation und liefert keine Genauigkeitsangabe für ein einzelnes Gebäude.

Quelle 7: The Impact of Internal Variability on Benchmarking Deep Learning Climate Emulators, Fundstelle(n): Abstract; 2–3; Diskussion

Abweichende Risikowerte verlangen eine Prüfung der Annahmen

Studien-/Praxisbefund

Das GARP Risk Institute und das Climate Financial Risk Forum vergleichen 13 Anbieter anhand eines Portfolios mit 100 Immobilien. Die Untersuchung zeigt Unterschiede bei Koordinatenbehandlung, Gefahren- und Schutzannahmen sowie Schadenquoten. Die Korrelationen zwischen Anbietern messen deren Übereinstimmung, nicht den wahren künftigen Schaden.

Quelle 8: A Risk Professional’s Guide to Physical Risk Assessments: A Benchmarking Study of Climate Risk Vendors, Fundstelle(n): S.5; S.21–22; S.27, Abbildung 22; S.29; Checkliste

Fachliche Einordnung

Für die Objektauswahl sollten abweichende Daten und Annahmen sichtbar gemacht werden. Ein gemittelter Bewertungswert löst die Unterschiede nicht automatisch auf. Besonders bei kritischen Anlagen sind Lage, vorhandener Schutz, betrachtete Gefahr und verwendete Schadenfunktion zu prüfen, bevor ein Ranking eine Investition oder Maßnahme begründet.

Quelle 8: A Risk Professional’s Guide to Physical Risk Assessments: A Benchmarking Study of Climate Risk Vendors, Fundstelle(n): S.5; S.21–22; S.27, Abbildung 22; S.29; Checkliste

Spectra: dokumentierte Funktion und wiederholte Anwendung

Studien-/Praxisbefund

Der Anbieter Climate X beschreibt maschinelles Lernen als Bestandteil seiner Verlustmodellierung neben Fernerkundung und weiteren Daten. Die Versicherungsgruppe UNIQA nennt die Analysesoftware Spectra in den Berichten 2024 und 2025 für Anlageimmobilien. Der jüngere Bericht beschreibt ausdrücklich eine Ausweitung der Klimarisikoanalyse; eigengenutzte Immobilien sind ausgeschlossen.

Quelle 9: Climate X FAQs, Fundstelle(n): FAQ: Datenquellen; Verlustberechnung Quelle 10: 1. General information – UNIQA Group Report 2024, Fundstelle(n): 1.6.2, Resilience analysis Quelle 11: 1. Allgemeine Angaben – UNIQA Konzernbericht 2025, Fundstelle(n): 1.10.2, Spectra und Ausweitung

Fachliche Einordnung

Das Screening priorisiert Anlageimmobilien für eine vertiefte Risikoprüfung und wird bei UNIQA wiederholt und für einen erweiterten Bestand eingesetzt. Kundenspezifische Modellversionen, Objektzahlen und isolierter Nutzen des Lernanteils bleiben offen. Die finanziellen Risiken sind berechnete Modellgrößen; beobachtete Schadenvermeidung ist damit nicht gemessen.

Quelle 9: Climate X FAQs, Fundstelle(n): FAQ: Datenquellen; Verlustberechnung Quelle 10: 1. General information – UNIQA Group Report 2024, Fundstelle(n): 1.6.2, Resilience analysis Quelle 11: 1. Allgemeine Angaben – UNIQA Konzernbericht 2025, Fundstelle(n): 1.10.2, Spectra und Ausweitung

EarthScan: benannte Energieanlagen als Anwendungsfall

Studien-/Praxisbefund

Der Anbieter Mitiga Solutions beschreibt Transferlernen und Computer Vision als Teile einer hybriden Modellkette. Im Fallbericht zu Capital Dynamics vom Oktober 2025 werden mehr als 75 europäische Energieanlagen, Überflutungsanalysen und zusätzliche Gefahren genannt. Die Ergebnisse dienen laut Bericht der Schutzplanung, Sanierung und vertieften Objektprüfung (Due Diligence).

Quelle 13: Science + Tech, Fundstelle(n): How we do it; Pioneering approaches Quelle 14: How Capital Dynamics uses EarthScan to safeguard energy infrastructure from climate-induced flooding, Fundstelle(n): What they did with EarthScan, Use case 1–3

Fachliche Einordnung

Die Überflutungs- und Gefahrenanalysen unterstützen die Auswahl von Energieanlagen für Schutzplanung, Sanierung und vertiefte Prüfung. Technikbeschreibung und Fallbericht stammen von Mitiga. Kundenspezifische Modellversionen fehlen; die berichtete Umsetzung von Maßnahmen ist nicht durch Objektabnahme oder Nachmessung abgesichert.

Quelle 13: Science + Tech, Fundstelle(n): How we do it; Pioneering approaches Quelle 14: How Capital Dynamics uses EarthScan to safeguard energy infrastructure from climate-induced flooding, Fundstelle(n): What they did with EarthScan, Use case 1–3

Klimarisikoberichte in Beratung und Bestandsprozesse einbinden

Studien-/Praxisbefund

Fachliche Einordnung

Créfinance nutzt die Berichte in der Beratung neuer Kunden; Fengate bindet Klimarisiken laut Rückblick seit 2023 in bestehende Prozesse ein. Aroundtowns Meldung beschreibt die Partnerschaft und zugeschnittene Auswertung, aber noch keine vollständige Einführung. Alle drei Fälle beruhen auf Anbieter- beziehungsweise Partnerangaben. Für die genannte Aufwandsersparnis fehlt eine ausreichend dokumentierte Vergleichsbasis.

Quelle 15: How Créfinance is helping Belgian homeowners plan for climate resilience, Fundstelle(n): What Créfinance did; Use case 1 Quelle 16: How Fengate uses EarthScan to integrate climate risk into long-term infrastructure planning, Fundstelle(n): What they did with EarthScan Quelle 12: Strengthening Portfolio Climate Resilience: Aroundtown Launches Partnership With Climate X, Fundstelle(n): Haupttext, Kooperation und Bericht

Neue Arbeiten zu lokalem Transfer und kombinierten Gefahren

Studien-/Praxisbefund

Li et al. untersuchen 2026 die lokale Anpassung eines allgemeinen Starkregenmodells in zehn südwestenglischen Städten. HyFlood verbindet für Süd-O’ahu numerische Hydrodynamik mit statistischer Reduktion und lernenden Komponenten, um mehrere Überflutungstreiber zusammenzuführen.

Quelle 18: Generalist-specialist transfer learning for cross-city spatial generalization in pluvial flood prediction, Fundstelle(n): Originalabstract; Publikationsmetadaten Quelle 22: HyFlood: A surrogate-model-based framework for compound coastal flooding, Fundstelle(n): Originalabstract; Publication details

Fachliche Einordnung

Die lokale Anpassung soll allgemeine Modellansätze für konkrete Städte nutzbar machen; die Kombination mehrerer Überflutungstreiber erweitert die abgebildeten Gefahrenkonstellationen. Grundlage sind ausschließlich die Originalabstracts. Sie reichen nicht für eine detaillierte Bewertung unabhängiger Tests aus. Die Näherung physikalischer Simulationen, beobachtete Gebäudeschäden und realisierte Anpassungswirkung erfordern jeweils unterschiedliche Validierungen.

Quelle 18: Generalist-specialist transfer learning for cross-city spatial generalization in pluvial flood prediction, Fundstelle(n): Originalabstract; Publikationsmetadaten Quelle 22: HyFlood: A surrogate-model-based framework for compound coastal flooding, Fundstelle(n): Originalabstract; Publication details

Kopenhagen: Maßnahmen über die Zeit optimieren

Studien-/Praxisbefund

Costa et al. koppeln in ihrer Vorabveröffentlichung Klimaszenarien, Überflutung, Gebäude und Verkehr für 29 Zonen der Kopenhagener Innenstadt. Graph-PPO, ein Verstärkungslernverfahren mit Graphmodell, sucht zeitliche Pfade für Maßnahmen wie Versickerung und Speicherung. Schäden, Verkehrsfolgen sowie Investitions- und Unterhaltskosten gehen in das Ziel ein.

Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3.1–3.5; 5.1–5.2; 6.3

Fachliche Einordnung

Zehn Zufallsstarts prüfen die Optimierung innerhalb eines simulierten Stadtsystems. Der Vergleich mit Bayesscher Optimierung gilt nur für ein reduziertes Problem; im vollständigen Modell dienen keine beziehungsweise zufällige Maßnahmen als Referenz. Gleichförmiger Regen und weitere Modellannahmen begrenzen die Übertragung. Eine tatsächliche Baumaßnahme ist nicht nachgewiesen.

Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3.1–3.5; 5.1–5.2; 6.3

Technisch plausible Maßnahmen brauchen gesellschaftliche Ziele

Studien-/Praxisbefund

Eine Studie mit der Q-Methode zur Untersuchung von Sichtweisen mit 79 Anpassungsakteuren aus 37 Ländern zeigt unterschiedliche Vorstellungen von urbaner Anpassung. Ergänzend beschreibt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Zielkonflikte lokaler Begrünung und berichtet, dass Wasservernebler am alten Schlachthof Karlsruhe an laufenden Kosten scheiterten.

Quelle 20: Unlocking urban climate adaptation imaginaries, Fundstelle(n): Methods; Results; Discussion Quelle 21: Städte fit machen für die Hitze, Fundstelle(n): Grünflächen gezielt einsetzen; Fördern statt verbieten

Fachliche Einordnung

Die Q-Methode macht unterschiedliche Sichtweisen auf Anpassung sichtbar, ohne eine repräsentative Bevölkerungsbefragung zu sein. Das Karlsruher Beispiel zeigt, dass laufende Kosten eine vorgeschlagene Maßnahme verhindern können. Zielwahl, Luftzirkulation, Betriebskosten und Verteilungseffekte gehören deshalb in die Maßnahmenprüfung; ein technisch günstiger Modellwert bildet diese Abwägung nicht vollständig ab.

Quelle 20: Unlocking urban climate adaptation imaginaries, Fundstelle(n): Methods; Results; Discussion Quelle 21: Städte fit machen für die Hitze, Fundstelle(n): Grünflächen gezielt einsetzen; Fördern statt verbieten

Datenstände und Verantwortung bis zum Objekt verfolgen

Studien-/Praxisbefund

Climate X beschreibt den Export objektbezogener Auswertungen als CSV-Tabellen und über eine Programmierschnittstelle (API) und nennt Nutzung, Alter und Materialien als Merkmale der Verletzlichkeit. Der GARP-Vergleich zeigt zugleich Unterschiede in Koordinatenbehandlung und Schutzannahmen. Technische Datenübergabe und inhaltliche Vergleichbarkeit sind damit getrennte Fragen.

Quelle 9: Climate X FAQs, Fundstelle(n): FAQ: Verlustberechnung; Schnittstellen Quelle 8: A Risk Professional’s Guide to Physical Risk Assessments: A Benchmarking Study of Climate Risk Vendors, Fundstelle(n): Lessons and checklist Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3–6

Fachliche Einordnung

Eine sinnvolle Übergabe benennt Datenversion, Modellgrenze, Unsicherheit und zuständige Prüfer. Eigentümer ergänzen Bestandsinformationen, Planer prüfen Varianten vor Ort und Betreiber verfolgen Maßnahmen. Aktualisierte Objektangaben und Ergebnisse der Nachprüfung müssen dem jeweiligen Analyse- und Maßnahmenstand zugeordnet bleiben.

Quelle 9: Climate X FAQs, Fundstelle(n): FAQ: Verlustberechnung; Schnittstellen Quelle 8: A Risk Professional’s Guide to Physical Risk Assessments: A Benchmarking Study of Climate Risk Vendors, Fundstelle(n): Lessons and checklist Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3–6

Analysegeschwindigkeit und tatsächlicher Anpassungsnutzen trennen

Studien-/Praxisbefund

Fachliche Einordnung

Warum Klimarisiko- und Resilienzintelligenz für Gebäude, Quartiere und Infrastruktur relevant ist

ReifegradPilotierung bis wachsender Praxiseinsatz

I4C erprobte Analysewerkzeuge mit der Stadtverwaltung, während UNIQA wiederholtes und ausgeweitetes Spectra-Screening im Immobilienbestand beschreibt. Diese Aufgaben reichen von Pilotierung bis zu wachsendem Praxiseinsatz. Neuere Verfahren zur Optimierung von Anpassungspfaden werden dagegen teilweise noch in simulierten Stadtsystemen untersucht.

Quelle 17: Nachhaltigkeitsbericht der Universität Freiburg 2025, Fundstelle(n): S.41 Quelle 10: 1. General information – UNIQA Group Report 2024, Fundstelle(n): 1.6.2 Quelle 11: 1. Allgemeine Angaben – UNIQA Konzernbericht 2025, Fundstelle(n): 1.10.2 Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 6.3

Evidenzwachsende Evidenz

Mehrere Originalarbeiten und dokumentierte Anwenderfälle sind nachvollziehbar. Die Aussagekraft bleibt durch simulierte Referenzen, begrenzte regionale Tests und proprietäre Anbietermodelle eingeschränkt. Der Anbietervergleich zeigt zusätzlich die Abhängigkeit von Lage- und Schutzannahmen. Unabhängig gemessene Anpassungswirkung ist schwächer belegt als die Analysefunktion.

Quelle 5: Climate Adaptation-Aware Flood Prediction for Coastal Cities Using Deep Learning, Fundstelle(n): 4.1–4.2; Appendix H Quelle 8: A Risk Professional’s Guide to Physical Risk Assessments: A Benchmarking Study of Climate Risk Vendors, Fundstelle(n): S.21–29 Quelle 11: 1. Allgemeine Angaben – UNIQA Konzernbericht 2025, Fundstelle(n): 1.10.2 Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 6.3

EntwicklungsdynamikAktive Weiterentwicklung

Emulation, räumlicher Transfer und Maßnahmenoptimierung werden konkret weiterentwickelt.

Aktuelle Arbeiten untersuchen Klimaemulatoren, die Übertragung auf neue lokale Bedingungen und zeitliche Anpassungsentscheidungen. Der Vergleich mit einfachen Modellen liefert zugleich Gegenbefunde. Die Entwicklung betrifft damit mehrere Teilprobleme; vergleichbare Zeitreihen für eine beschleunigte Entwicklungsrate fehlen.

Quelle 7: The Impact of Internal Variability on Benchmarking Deep Learning Climate Emulators, Fundstelle(n): Ergebnisse und Diskussion Quelle 18: Generalist-specialist transfer learning for cross-city spatial generalization in pluvial flood prediction, Fundstelle(n): Originalabstract Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3–6

MarktdynamikSelektive Ausweitung

UNIQA beschreibt eine Ausweitung des Immobilienbestands, der mit der bestehenden Screeningfunktion analysiert wird.

UNIQA beschreibt in den Berichten 2024 und 2025 wiederholte Nutzung und eine Ausweitung des analysierten Immobilienbestands. Weitere benannte Fälle zeigen zusätzliche Anwendungen, sind jedoch überwiegend durch Anbieterberichte dokumentiert. Die Ausweitung bleibt auf diese konkreten Nutzungen begrenzt; branchenweite Verbreitung, kundenspezifische Modellwechsel und allgemeine Schadenreduktion sind nicht belegt.

Quelle 10: 1. General information – UNIQA Group Report 2024, Fundstelle(n): 1.6.2 Quelle 11: 1. Allgemeine Angaben – UNIQA Konzernbericht 2025, Fundstelle(n): 1.10.2, Ausweitung Quelle 14: How Capital Dynamics uses EarthScan to safeguard energy infrastructure from climate-induced flooding, Fundstelle(n): Use case 1–3

Für welche Bauprozesse Klimarisiko- und Resilienzintelligenz für Gebäude, Quartiere und Infrastruktur relevant ist

Strategie & Projektentwicklung

Relevanz: 3 von 3 Punkten, Hohe oder strategische Relevanz

Standort- und Portfolioanalysen helfen, vertiefte Objektprüfungen zu priorisieren. Adressen, Bestandsmerkmale und Szenarien müssen vor einer Investitions- oder Anpassungsentscheidung zusammenpassen. Eigentümer und Entscheidungsgremien prüfen lokale Bedingungen und Sensitivitäten, bevor sie das Analyseergebnis in ihre Entscheidung übernehmen.

Quelle 11: 1. Allgemeine Angaben – UNIQA Konzernbericht 2025, Fundstelle(n): 1.10.2 Quelle 14: How Capital Dynamics uses EarthScan to safeguard energy infrastructure from climate-induced flooding, Fundstelle(n): Use case 3

Planung & Design

Relevanz: 3 von 3 Punkten, Hohe oder strategische Relevanz

Hitze- und Überflutungsmodelle unterstützen den Vergleich von Anpassungsvarianten und zeitlichen Maßnahmenpfaden. Planer prüfen Geometrie, Flächenverfügbarkeit, technische Machbarkeit und Zielkonflikte. Die Pilot- und Simulationsbefunde stützen diese Planungsaufgabe; rechnerische Auswahl ist noch keine gebaute Lösung.

Quelle 17: Nachhaltigkeitsbericht der Universität Freiburg 2025, Fundstelle(n): S.41 Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3.5; 5–6

Ausschreibung & Vergabe

Relevanz: 1 von 3 Punkten, Indirekte Relevanz

Der indirekte Beitrag liegt in prüfbaren Leistungsanforderungen: Szenarien, Datenstand, Unsicherheiten und objektspezifische Nachweise müssen benannt werden. Vergabestellen und Fachplaner verantworten diese Übersetzung. Der Beitrag liegt in der Beschreibung des Prüfauftrags und der erwarteten Nachweise.

Quelle 8: A Risk Professional’s Guide to Physical Risk Assessments: A Benchmarking Study of Climate Risk Vendors, Fundstelle(n): S.34–39, Lessons and checklist

Bauausführung & Baustellenmanagement

Relevanz: 1 von 3 Punkten, Indirekte Relevanz

Langfristige Standortanalysen können die Schutzvorsorge ergänzen. Operative Bauablaufentscheidungen benötigen zusätzlich aktuelle Wetter- und Betriebsdaten. Der Bezug bleibt indirekt; eine konkrete operative Baustellenanwendung ist mit den ausgewerteten Fällen nicht belegt.

Quelle 3: ERA5-Land hourly data from 1950 to present, Fundstelle(n): Overview; Temporal coverage Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3.1

Betrieb & Instandhaltung

Relevanz: 3 von 3 Punkten, Hohe oder strategische Relevanz

Für bestehende Gebäude und Anlagen lassen sich Objektkontrollen und Anpassungsinvestitionen priorisieren. Betreiber ergänzen Zustand, Schutz und mögliche Ausfallfolgen, prüfen vor Ort und verfolgen Maßnahmen. Die dokumentierte Bestandsanalyse ersetzt keine Zustandsprüfung und keine Bewertung der späteren Wirksamkeit.

Quelle 14: How Capital Dynamics uses EarthScan to safeguard energy infrastructure from climate-induced flooding, Fundstelle(n): Use case 2 Quelle 11: 1. Allgemeine Angaben – UNIQA Konzernbericht 2025, Fundstelle(n): 1.10.2

Rückbau & Kreislaufwirtschaft

Relevanz: 2 von 3 Punkten, Mittlere Relevanz

Klimarisiken können die Abwägung zwischen weiterer Nutzung, Umnutzung und Rückzug beeinflussen. Dazu gehören Restnutzungsdauer, Anpassungskosten sowie soziale und Lebenszyklusfolgen. Eine tatsächlich getroffene KI-gestützte Rückbauentscheidung ist in den ausgewerteten Fällen nicht belegt.

Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 6.2–6.3 Quelle 20: Unlocking urban climate adaptation imaginaries, Fundstelle(n): Results; Discussion

Für wen Klimarisiko- und Resilienzintelligenz für Gebäude, Quartiere und Infrastruktur relevant ist

Bauherren und Auftraggeber

Bauherren definieren Schutzziele und akzeptable Nutzungsausfälle. Analysen helfen, vertiefte Prüfungen und Varianten zu beauftragen. Dafür müssen Nutzungs- und Bestandsangaben ergänzt sowie Zielkonflikte entschieden werden; die Freigabe einer Maßnahme bleibt beim Auftraggeber.

Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3–6 Quelle 8: A Risk Professional’s Guide to Physical Risk Assessments: A Benchmarking Study of Climate Risk Vendors, Fundstelle(n): Lessons and checklist

Projektentwickler und Investoren

Projektentwickler und Investoren können mit Portfolioscreening vertiefte Standort- und Objektprüfungen priorisieren. Datenabgleich, Szenariosensitivität und Nachprüfung von Modellwechseln erzeugen zusätzlichen Aufwand. Das Entscheidungsgremium muss die Ergebnisse mit den lokalen Bedingungen und dem vorgesehenen Nutzungs- oder Anpassungskonzept abgleichen.

Quelle 11: 1. Allgemeine Angaben – UNIQA Konzernbericht 2025, Fundstelle(n): 1.10.2 Quelle 14: How Capital Dynamics uses EarthScan to safeguard energy infrastructure from climate-induced flooding, Fundstelle(n): Use case 3

Architektur-, Ingenieur- und Planungsbüros

Planungsbüros können thermische und hydraulische Varianten räumlich vergleichen. Sie benötigen lokale Randbedingungen und ein passendes Gelände-/Objektmodell. Modellprüfung, Flächenverfügbarkeit, Kosten und technische Machbarkeit bleiben ihre Aufgabe; ein optimierter Pfad ist kein Ausführungsnachweis.

Quelle 17: Nachhaltigkeitsbericht der Universität Freiburg 2025, Fundstelle(n): S.41 Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3–6

Betreiber, Facility- und Asset-Management

Betreiber und Asset-Management können kritische Objekte und Ausfallketten gezielter prüfen. Zustands- und Schutzinformationen müssen ergänzt, Maßnahmen verfolgt und Wirkungen nachkontrolliert werden. Betriebssicherheit lässt sich nicht unmittelbar aus einem Risikoscore ablesen.

Quelle 14: How Capital Dynamics uses EarthScan to safeguard energy infrastructure from climate-induced flooding, Fundstelle(n): Use case 2 Quelle 8: A Risk Professional’s Guide to Physical Risk Assessments: A Benchmarking Study of Climate Risk Vendors, Fundstelle(n): Lessons and checklist

Öffentliche Hand, Kommunen und Vergabestellen

Kommunen können räumliche Anpassungsoptionen mit Versorgung, Freiraum und sozialen Zielen verbinden. Kommunale Datenpflege und Beteiligung sind dafür ebenso nötig wie die Prüfung möglicher Verlagerungs- und Betriebseffekte. Die Abwägung und Beschlussfassung bleiben öffentliche Aufgaben.

Quelle 17: Nachhaltigkeitsbericht der Universität Freiburg 2025, Fundstelle(n): S.41 Quelle 20: Unlocking urban climate adaptation imaginaries, Fundstelle(n): Methods; Discussion Quelle 21: Städte fit machen für die Hitze, Fundstelle(n): Fördern statt verbieten

Forschung, Verbände und Netzwerke

Forschung, Verbände und Netzwerke entwickeln Vergleichsverfahren und Qualitätsanforderungen. Dafür sind Daten-/Modellzugang, unabhängige Tests und dokumentierte Unsicherheiten nötig. Der Nutzen liegt in prüfbaren Bewertungsgrundlagen; Benchmarkpflege und die Erklärung von Kennzahlunterschieden sind eigene Arbeiten.

Quelle 7: The Impact of Internal Variability on Benchmarking Deep Learning Climate Emulators, Fundstelle(n): Ergebnisse und Diskussion Quelle 8: A Risk Professional’s Guide to Physical Risk Assessments: A Benchmarking Study of Climate Risk Vendors, Fundstelle(n): Lessons and checklist Quelle 5: Climate Adaptation-Aware Flood Prediction for Coastal Cities Using Deep Learning, Fundstelle(n): Tabellen 4 und 16

Mit welchen Technologie- und Anwendungsfeldern Klimarisiko- und Resilienzintelligenz für Gebäude, Quartiere und Infrastruktur verknüpft ist

Hauptbezug

Nachhaltigkeit & ESG

Physische Klimaanpassung soll die langfristige Nutzbarkeit von Gebäuden und Infrastruktur unterstützen. Die Analyse fragt nach Gefahren und Anpassung, während Emissionsminderung und Lebenszyklusbewertung angrenzende Ziele bleiben. Schutzmaßnahmen müssen deshalb auch auf Material-, Flächen- und Betriebsfolgen geprüft werden.

Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3–6 Quelle 20: Unlocking urban climate adaptation imaginaries, Fundstelle(n): Discussion

Verknüpftes Feld

Predictive Analytics & Entscheidungen

Lernende Modelle unterstützen Gefahren- und Verlustschätzung sowie die Auswahl von Prüf- oder Anpassungsprioritäten. Ihre Aussage bleibt an Szenario, Horizont und Testbedingungen gebunden. Eine bedingte Langfristbetrachtung ist keine Vorhersage des nächsten konkreten Extremereignisses.

Quelle 9: Climate X FAQs, Fundstelle(n): FAQ: Verlustberechnung Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3.1–3.5

Verknüpftes Feld

Datenplattformen & KI-Infrastruktur

Klima-, Geo- und Bestandsdaten müssen mit Version, Maßstab und Herkunft zusammengeführt werden. Schnittstellen erleichtern den Austausch, ersetzen aber weder Lageprüfung noch die Pflege der Objektmerkmale. Diese Datenarbeit bestimmt wesentlich, ob Modelle zum Entscheidungszweck passen.

Quelle 3: ERA5-Land hourly data from 1950 to present, Fundstelle(n): Data description Quelle 8: A Risk Professional’s Guide to Physical Risk Assessments: A Benchmarking Study of Climate Risk Vendors, Fundstelle(n): S.21–29 Quelle 9: Climate X FAQs, Fundstelle(n): FAQ: Schnittstellen

Verknüpftes Feld

BIM & Digitaler Zwilling

Bauwerks- und Stadtgeometrie verorten Exposition und Maßnahmen. Ein gepflegter Modellstand kann diese Verbindung unterstützen. Änderungen an Gebäuden, Nutzung und Schutz müssen für weitere Analysen nachvollziehbar bleiben. Der I4C-Pilot beschreibt eine 3D-Auswertung; eine fortlaufende produktive Rückkopplung aus dem Betrieb ist dabei nicht dokumentiert.

Quelle 17: Nachhaltigkeitsbericht der Universität Freiburg 2025, Fundstelle(n): S.41 Quelle 19: Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport, Fundstelle(n): 3.1–3.5

Quellen und Evidenz zu Klimarisiko- und Resilienzintelligenz für Gebäude, Quartiere und Infrastruktur

Die Quellenangaben dokumentieren die fachliche Grundlage des Impulsprofils. Öffnen Sie bei Bedarf die Verwendung im Profil, um zu den belegten Textstellen zurückzukehren.

  1. Quelle 1

    EU Mission: Adaptation to Climate Change

    Herausgeber
    Europäische Kommission
    Publiziert
    undatiert
    Quellentyp
    EU-Programmseite
    Geltungsbereich
    Zuständige Originalseite; verlässlich für Programmziele und Verweise, nicht für KI-Wirkung.

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  2. Quelle 2

    Copernicus Climate Change Service

    Herausgeber
    ECMWF / Europäische Union
    Publiziert
    undatiert
    Quellentyp
    Offizielles Datenportal
    Geltungsbereich
    Originalportal als Dateninfrastruktur; laufende Inhalte ohne einheitliches Publikationsdatum.

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  3. Quelle 3

    ERA5-Land hourly data from 1950 to present

    Herausgeber
    ECMWF / Copernicus Climate Data Store
    Publiziert
    12.07.2019
    Quellentyp
    Datensatzbeschreibung
    Geltungsbereich
    Original-Datensatzbeschreibung/DOI 10.24381/cds.e2161bac; ausschließlich Datenkontext, keine aktuelle KI-Leistungsquelle.

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  4. Quelle 4

    Deep learning enables city-wide climate projections of street-level heat stress

    Herausgeber
    Briegel, Schrodi, Sulzer, Brox, Pinto, Christen; Urban Climate 62, 102564
    Publiziert
    August 2025
    Quellentyp
    Begutachtete Studie, Originalauszüge
    Geltungsbereich
    Grundlage sind Originalauszüge aus Abstract, Methoden und Ergebnissen, keine vollständige Volltextbasis. Der Umfang erlaubt die Beschreibung von Ansatz und Raster, aber keine quantitative Bewertung sämtlicher Modellfehler.

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  5. Quelle 5

    Climate Adaptation-Aware Flood Prediction for Coastal Cities Using Deep Learning

    Herausgeber
    Hassan, Karapetyan, Chow, Madanat; arXiv:2510.26017v1
    Publiziert
    29.10.2025
    Quellentyp
    Original-Preprint
    Geltungsbereich
    Offener Original-Preprint mit Splits, Baselines und Modellbeschreibung; simulationsbasierte Validierung, keine unabhängige Feldreplikation.

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  6. Quelle 6

    Contributions of geolocated weather and building related data for insurance assessment of flood risks

    Herausgeber
    Moriah, Vermet, Ailliot, Naveau, Legrand; arXiv:2603.02418v1
    Publiziert
    02.03.2026
    Quellentyp
    Original-Preprint
    Geltungsbereich
    Offener Original-Preprint und nachvollziehbare Modellspezifikation; proprietäre Versicherungsdaten, unklare räumlich/zeitlich gruppierte Testtrennung.

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  7. Quelle 7

    The Impact of Internal Variability on Benchmarking Deep Learning Climate Emulators

    Herausgeber
    Lütjens et al.; Journal of Advances in Modeling Earth Systems
    Publiziert
    26.08.2025
    Quellentyp
    Begutachtete Vergleichsstudie
    Geltungsbereich
    Begutachteter Originalvolltext mit einfachen Vergleichsmodellen, offenem Code und kontrolliertem Ensemblevergleich; Klimaemulation, keine Objektwirkung.

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  8. Quelle 8

    A Risk Professional’s Guide to Physical Risk Assessments: A Benchmarking Study of Climate Risk Vendors

    Herausgeber
    GARP Risk Institute / Climate Financial Risk Forum
    Publiziert
    23.10.2025
    Quellentyp
    Branchenübergreifender Anbietervergleich
    Geltungsbereich
    Original-Benchmark mit einheitlichem Portfolio und dokumentiertem Vergleich; unabhängig von einzelnen Vertriebsbehauptungen, aber keine beobachtete Schadenswahrheit.

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  9. Quelle 9

    Climate X FAQs

    Herausgeber
    Climate X
    Publiziert
    undatiert
    Quellentyp
    Anbieter-FAQ
    Geltungsbereich
    Anbieterangaben zu Methoden, ML-Funktion und Schnittstellen; keine offen replizierbare Güteprüfung oder versionierte Modellkarte.

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  10. Quelle 10

    1. General information – UNIQA Group Report 2024

    Herausgeber
    UNIQA Insurance Group
    Publiziert
    2025
    Quellentyp
    Anwenderbericht
    Geltungsbereich
    Direkter Anwenderbericht zum Geschäftsjahr 2024; eigene Nutzung, keine unabhängige Modellgüteprüfung. Publikationsjahr 2025, genauer Tag unbekannt.

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  11. Quelle 11

    1. Allgemeine Angaben – UNIQA Konzernbericht 2025

    Herausgeber
    UNIQA Insurance Group
    Publiziert
    2026
    Quellentyp
    Anwenderbericht
    Geltungsbereich
    Deutscher Originalbericht zu eigener Nutzung und ausdrücklicher Ausweitung; keine technische Ablation des KI-Anteils. Publikationsjahr 2026, genauer Tag unbekannt.

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  12. Quelle 12

    Strengthening Portfolio Climate Resilience: Aroundtown Launches Partnership With Climate X

    Herausgeber
    Climate X / Aroundtown
    Publiziert
    20.08.2026
    Quellentyp
    Anbieter-/Partnermitteilung
    Geltungsbereich
    Datierte gemeinsame Anwendungsmeldung; Kooperation und zugeschnittener Bericht, weder vollständiger Rollout noch Wirkungsprüfung.

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  13. Quelle 13

    Science + Tech

    Herausgeber
    Mitiga Solutions
    Publiziert
    undatiert
    Quellentyp
    Technische Anbieterbeschreibung
    Geltungsbereich
    Technik-Selbstdarstellung nennt Transferlernen, Computer Vision und hybride Verfahren; konkrete Kundenversion und unabhängige Validation fehlen.

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  14. Quelle 14

    How Capital Dynamics uses EarthScan to safeguard energy infrastructure from climate-induced flooding

    Herausgeber
    Mitiga Solutions
    Publiziert
    09.10.2025
    Quellentyp
    Anbieterfallstudie
    Geltungsbereich
    Benannter Kunde, Größenordnung, Arbeitsablauf und Maßnahmen; Anbieterfallstudie, keine unabhängige Schaden- oder Abnahmeprüfung.

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  15. Quelle 15

    How Créfinance is helping Belgian homeowners plan for climate resilience

    Herausgeber
    Mitiga Solutions
    Publiziert
    08.04.2025
    Quellentyp
    Anbieterfallstudie
    Geltungsbereich
    Benannte wiederholte Beratungsanwendung, Umfang der tatsächlich beratenen Objekte unbekannt; Eigenangabe.

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  16. Quelle 16

    How Fengate uses EarthScan to integrate climate risk into long-term infrastructure planning

    Herausgeber
    Mitiga Solutions
    Publiziert
    01.07.2025
    Quellentyp
    Anbieterfallstudie
    Geltungsbereich
    Datierter Rückblick auf Nutzung seit 2023; Anbieter- und Kundenaussagen, keine unabhängige Nutzenmessung. Der Einsatzbeginn liegt vor dem Berichtsjahr 2025.

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  17. Quelle 17

    Nachhaltigkeitsbericht der Universität Freiburg 2025

    Herausgeber
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Publiziert
    2025
    Quellentyp
    Institutioneller Projektbericht
    Geltungsbereich
    Institutioneller Originalbericht S.41 mit eigener Projektbilanz. Historischer Pilot im Zeitraum 2021–2024; Planspieldatum und Softwareversion offen, kein neuer Marktbeleg.

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  18. Quelle 18

    Generalist-specialist transfer learning for cross-city spatial generalization in pluvial flood prediction

    Herausgeber
    Zhufeng Li, Zeyu Fu, Guangtao Fu; Water Research, DOI 10.1016/j.watres.2026.126650
    Publiziert
    06.08.2026
    Quellentyp
    Originalabstract
    Geltungsbereich
    Grundlage sind Originalabstract und Metadaten über PubMed; der Aussageumfang bleibt auf die Abstractbeschreibung begrenzt.

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  19. Quelle 19

    Artificial Intelligence for Climate Adaptation: Using Reinforcement Learning for Climate Change-Resilient Transport

    Herausgeber
    Costa et al.; DTU et al.; arXiv:2603.06278v1
    Publiziert
    06.03.2026
    Quellentyp
    Original-Preprint
    Geltungsbereich
    Offener Original-Preprint mit Integrationskette und kontrollierten Simulationsläufen; ein Stadtsystem, keine reale Maßnahmenbewertung.

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  20. Quelle 20

    Unlocking urban climate adaptation imaginaries

    Herausgeber
    Loroño-Leturiondo et al.; Nature Cities 2, 1217–1225
    Publiziert
    05.12.2025
    Quellentyp
    Begutachtete sozialwissenschaftliche Studie
    Geltungsbereich
    Begutachtete offene Originalstudie mit dokumentierter Q-Methode; soziale Perspektiven, kein KI-Gütebenchmark.

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  21. Quelle 21

    Städte fit machen für die Hitze

    Herausgeber
    Karlsruher Institut für Technologie; Brigitte Stahl-Busse
    Publiziert
    09.10.2025
    Quellentyp
    Institutioneller Forschungsbericht
    Geltungsbereich
    Institutioneller Forschungsbericht, kein unabhängiger Leistungsnachweis. Publikation 09.10.2025 von Seitenänderung 06.05.2026 getrennt.

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  22. Quelle 22

    HyFlood: A surrogate-model-based framework for compound coastal flooding

    Herausgeber
    Ricondo et al.; USGS / Coastal Engineering; DOI 10.1016/j.coastaleng.2026.105124
    Publiziert
    25.07.2026
    Quellentyp
    Originalabstract / Publikationseintrag
    Geltungsbereich
    Grundlage sind Originalabstract und institutioneller Publikationseintrag. Der begrenzte Umfang erlaubt keine detaillierte Einordnung der Fehlermetriken des Volltexts.

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